Berichte

 

 

 

Bericht von Claas Schröder

Bericht von Melanie Klar

Bericht von Luise Reißmann

Berichtvon Massimo Fischer v. Mollard

Bericht von Duc Lieu Nguyen

Bericht von Marco Winter

Bericht von Sebastian von Querfurth

Bericht von Kilian Eggers und Cynthia Eggers

Bericht von Kristina Reißmann
Warum mache ich gerne Aikido? von Thorsten Lehmann
Bericht von Ole, Lina und Onno Oberg
Bericht von Tim Rubbert

Locker und flüssig zu bewegen von Andreas Timm

 

 

                                                                                 Claas Schröder

                                                                                Class

Bereits vor guten 10 Jahren hatte ich als Jugendlicher mit dem Aikido in Prisdorf begonnen und Ende 2005 die Prüfung zum 5. Kyu abgelegt. Nach langer Pause, ich spielte viele Jahre Fußball, habe ich jetzt wieder zum Aikido zurückgefunden. Grund war das Bedürfnis nach einem Sport, der den ganzen Körper und Geist fordert und stärkt. Ich studiere im 6.Semester Flugzeugbau an der HAW in Hamburg. Entsprechend ist ein körperlicher Ausgleich zum vielen Lernen mehr als nützlich. Allerdings muss ich während des Trainings trotzdem häufig an Inhalte meines Studiums denken. Der Sport Aikido hat sich viele physikalische Gesetze zu nutzen gemacht, um möglichst effiziente Verteidigungstechniken zu entwickeln. Alle Aikidotechniken, die ich bisher geübt habe, haben als Kernbaustein einen Bewegungsablauf, der den Schwerpunkt des Angreifers (Ukes) aus dem Bereich seines stabilen Standes heraus bewegt. Der Uke wird Instabil. In dieser Lage hat man als Nage (Vereidigender Partner) alle Möglichkeiten, den Uke zu Boden zu bringen. Die Masse des Ukes spielt dabei keine Rolle. Umso mehr Energie der Uke in seinen Angriff investiert (Geschwindigkeit und Körpermasse), desto mehr Energie steht dem Nage bei der Abwehr zur Verfügung. Dieses Prinzip fasziniert mich und gibt mir die Motivation die sehr detailreichen Techniken zu erlernen. Am Training gefällt mir besonders, dass die Techniken in viele kleine einzelne Bausteine zerlegt werden können. So können sehr komplexe Bewegungsabläufe gut durchdrungen und verinnerlicht werden. Häufig kommt es mir so vor, dass man sich mit der Zeit einen immer größer werdenden Werkzeugkasten aus Grundtechniken erarbeitet, aus dem sich alle Techniken des Aikidos zusammenstellen lassen. Die zahlreichen Anfangsschwierigkeiten lassen sich mit diesem Ausblick viel besser akzeptieren. Im Aikido ist sehr vieles möglich, nur eine Sache gibt es nicht: Schnellen Erfolg! In diesem Sinn.

Claas Schröder         

 

 

                                                                                  Melanie Klar 

                                                                                              

Seit einem Jahr bin ich in Utes Aikido-Gruppe dabei. Ich habe mich von Anfang an wohl gefühlt. Aus meiner Sicht gibt es viele gute Gründe, dort mitzumachen. Ich lerne verschiedene Techniken, um vor einem eventuellen Angreifer schnell auszuweichen oder mich zu verteidigen. Die sportliche Betätigung ist gut dosiert und gesund und die Bewegungsabläufe werden so beigebracht, dass Rücken und Knie geschont werden. Außerdem sind die Gruppenteilnehmenr alle nett und vertrauenswürdig, das finde ich wichtig um miteinander trainieren zu können. Die erfahrene Trainerin Ute Kruse ist toll und achtet gut auf uns. Der Spaßfaktor kommt auch nicht zu kurz. Auf viele weitere lehrreiche und heitere Trainingsstunden freue ich mich schon.   

 

 

 

                                                                           Luise Reißmann

 

                                                                                                                                            

Hallo, ich heiße Luise.

Ich bin 12 Jahre alt und mache jetzt schon seit über einem Jahr Aikido.

Um das Ganze anschaulich zu gestalten, schreibe ich einfach über eine gewöhnliche Trainingsstunde:

Ich komme um 18:00 Uhr, zu allererst holen wir die Wagen mit den Matten, und bauen diese auf, damit das Rollen und die anderen Techniken auf dem Boden nicht so weh tun, wenn man sie anfangs vielleicht falsch macht. Wenn das getan ist, betreten wir die Matten und grüßen unsere Lehrerin Ute Kruse und Meister Ueshiba (auf einem Foto) an. Danach beginnen wir damit, uns aufzuwärmen, zu dehnen und ein paar Techniken wie Taisabaki zu machen. Nun machen nicht mehr unbedingt alle dasselbe: Ein Teil übt nur Vorwärtsrollen, andere Vorwärts- und Rückwärtsrollen manche können auch schon aus dem Stehen rollen. Es handelt sich bei den Rollen natürlich nicht um ,,Purzelbäume", sondern um die Aikidorollen. Anfangs ist das Rollenüben anstrengend, aber wenn man die Rollen erst einmal beherscht, machen sie richtig Spaß. Nach den Rollen werden dann die richtigen Techniken trainiert, für Prüfungen gelernt oder eben Rollen geübt- denn die sind für viele Techniken sehr wichtig. Häufig wird nach den Techniken auch noch ein kleines Spiel gespielt, z.B. das Spiel, welches wir ,,Werwolf" nennen. Dann wird abgegrüßt. Matten abbauen müssen die Kinder nicht, da nach der Kinderstunde noch das Erwachsenentraining stattfindet.

Was ich am Aikido sehr beeindruckend finde, ist, das man nicht nur schnell Fortschritte macht (was wirklich ein schönes Erlebnis ist), sondern dass ich schon von so einigen Leuten beim Aikido gehört habe, die sich dank den Aikidotechniken nicht nur wehren konnten, als sie angegriffen wurden, sondern der Angreifer wehrlos vor ihnen stand, nachdem sie ihn besiegt hatten.

Ich finde es schön, dass man sich sicher sein kann, etwas tun zu können, wenn man angegriffen wird.

Es gibt viele Gründe, zum Aikido zu gehen, und ich finde, dass jeder das mal ausprobieren sollte.

 

 

 

                                                                        Massimo Fischer v. Mollard

 

                                                                                        

Aikido ist eine Kampfkunst, wobei man wenn dich jemand angreift, die Energie

des Partners so umleitet, dass er selber hinfällt.

Denn ich wurde früher in der Grundschule geärgert. Doch dann konnte ich Aikido und – zack - , hat mich keiner mehr angegriffen. Selbst die großen Starken wollten mich nicht mehr angreifen. Einmal wollte mich Jemand auf den Boden legen, dann habe ich wie beim Aikido die Hüfte gedreht und schwub lag er auf dem Boden. Und dadurch fühle ich mich frei und sicher. Und ich bin stolz, dass ich Aikido kann.

Massimo Fischer von Mollard

 

                           

Bericht von Duc Lieu Nguyen

 

 

Mein Name ist Duc Lieu Nguyen, ich bin 62 Jahre alt und trainiere Aikido seit Februar 2016. Meine Tochter, Thuy-An wollte gern Aikido lernen. Ich hätte sie natürlich auch zum Training bringen und sie nachher abholen können. Aber dachte mir schließlich „Nee, ich werde auch mitmachen!“, also kam ich auch mit, um Aikido zu trainieren.

Am Anfang, vor der ersten Trainingsstunde, dachte ich mir, dass es sehr anstrengend wäre. Schon lange habe ich keine Sport mehr gemacht und mein Körper war nicht mehr flexibel, aber mit der Unterstützung von Ute, unserer Leiterin, konnte ich schnell ohne Probleme beim Training miteinsteigen.

Schon 8 Monate trainiere ich Aikido regelmäßig und finde den Sport interessant. Neue Techniken zu lernen und auch alte zu vertiefen, macht immer wieder Spaß. Außerdem helfen diese Techniken nicht nur beim Training, sondern können auch auf der Straße zum Selbstschutz angewandt werden. Beim Dojo Prisdorf finde ich es harmonisch wie eine Familie. Ich bekomme Unterstützungen nicht nur von Ute, sondern auch von anderen Mitschülern. Ich werde weiter Aikido trainieren so lange ich kann.

 

Bericht von Marco Winter

 

 

Mein Name ist Marco Winter. Seit drei Jahren bin ich beim Aikido in Prisdorf dabei.

Warum überwinde ich gern zweimal in der Woche abends den inneren Schweinehund und gehe zum AIKIDO? Aikido bringt mir Beweglichkeit und Ausgeglichenheit. Die Aikidogruppe ist eine nette Gemeinschaft mit gegenseitigem Respekt der Teilnehmer untereinander. Unsere Trainerin Ute unterstreicht dabei immer, dass jeder in seinem Tempo und nach seinen Möglichkeiten trainieren sollte.

Beim Aikido im Verband des AIKIKAI gibt es keine Wettkämpfe und das ist doch klasse. Einfach für sich weiterkommen, ohne sich gegenüber anderen messen zu müssen. Einfach Spaß haben am eigenen Vorankommen. Zudem ist AIKIDO so vielseitig, neben beeindruckenden Hebeltechniken die ohne Kraft ausgeführt werden, kann man mit Stock und Schwert präzise Kata’s (festgelegte Bewegungsabfolge) erlernen.

 

Bericht von Sebastian von Querfurth

 

 

Ich heiße Sebastian von Querfurth und bin 29 Jahre alt. Ich nehme erst seit kurzem am Aikido Training teil, um genau zu sein sind es 3 Monate. Aikido ist mein erster „Kampfsport“ – dabei ist es gar nicht auf Kampf bzw. Angriff ausgelegt, sondern nur auf Selbstverteidigung. Es steht auch nicht das Verletzen des Angreifers im Mittelpunkt. Der Ansatz des Sports ist friedlich, der Angreifer soll in eine Lage gebracht werden, in der er selbst einsehen soll, dass ein weiterer Angriff sinnlos ist. Außerdem gibt es keine Wettkämpfe, sodass kein Leistungsdruck entsteht. Nach fast drei Jahren sportlicher Inaktivität, tut es mal wieder richtig gut, etwas für sich und seinen Körper zu tun. Die Kondition verbessert sich und auch die Beweglichkeit nimmt zu. Die Übungen sind sehr technisch, da alles mit wenig Kraft funktionieren soll. Ute achtet sehr darauf, dass die Griffe richtig ausgeführt werden. Das finde ich sehr gut, lieber wenig gut können, als vieles nur halbrichtig. Ich möchte auf jeden Fall dabei bleiben, da es eine neue, spannende Herausforderung für mich ist.

Bericht von Kilian Eggers und Cynthia Eggers

 

 

Mein Name ist Kilian Elias Eggers und ich bin 9 Jahre alt. Ich trainiere Aikido seit  einem halben Jahr. Meine Schwester macht auch Aikido und mit ihr macht es besonders viel Spaß und allgemein auch. Mir macht es Spaß, weil man lernt sich zu verteidigen.

Mein Name ist Cynthia Mariella Eggers. Ich bin 10 Jahre alt und mache Aikido seit einem halben Jahr. Mei Vater hat vor ungefähr 30 Jahren Aikido bei Ute gemacht. Er hat mir sehr viele tolle Sachen über Kampfkunst erzählt. So kam ich auf die Idee, es mal auszuprobieren. Aikido macht sehr viel Spaß, weil ich finde, das Ute eine tolle Trainerin Ist und die anderen Kinder sehr nett sind.

 

Bericht von Kristina Reißmann

 

 

Mein Name ist Kristina Reißmann. Ich habe schon seit etwa 20 Jahren mit Aikido geliebäugelt in verschiedenen Städten, Sportvereinen und Dojos Schnupperstunden besucht. Die Anläufe wurden immer wieder unterbrochen durch Umzüge, Jobs und schließlich die Familie. Nun habe ich in Prisdorf quasi eine "Heimat" gefunden. Die Atmosphäre hier ist sehr herzlich, dabei aber auch ausgesprochen konzentriert. Ich muss mich doch jedes Mal aus dem Alltag heraus ein wenig überwinden, zum Training zu gehen. Danach fühle ich mich aber tatsächlich jedes Mal erfrischt und erholt - obwohl man doch während des Trainings ganz schön ins Schwitzen kommen kann. Ich komme ins Gleichgewicht. Ich trete während des Trainings aus den Verhaftungen und Verstrickungen des Alltags heraus und konzentriere mich auf meine Atmung und meine Schritte. Der Geist wird beruhigt und die "Gedankenflut" eingedämmt. Ich versuche achtsam zu sein, damit ich die Techniken so exakt wie möglich ausführen kann. Dabei nehme ich plötzlich Kleinigkeiten wahr. Die Maserung der Tür, Unebenheiten der Wände. Man sagt auch, Aikido sei "dynamisches Zen". Darüber hinaus "arbeitet es den ganzen Körper durch". Man wird stärker, beweglicher und bekommt ein ganz anderes Körperbewusstsein. Damit wächst auch der "Geist". Man lernt, die Energie und Wut eines - möglicherweise stärkeren - Gegners anzunehmen und durch geschickte Bewegungen so umzuleiten, dass der Angreifer selbst in die Defensive gerät. Das ist einfach toll. Die vermeintlich Schwachen erweisen sich als die Starken, weil sie die Stärke und Kraft der Angreifer ersteinmal annehmen und sich dann zu Nutze machen. Das ist weise. Und irgendwie clever. Das möchte ich auch lernen. Und deshalb wird Aikido nun endlich mein Hobby bleiben.

 

Warum mache ich gerne Aikido? von Thorsten Lehmann

 

 

Ich Heiße Thorsten,Aikido ist für mich der ideale Ausgleich zum Berufsleben. Ich kann dabei überschüssige Energie abbauen und auf der anderen Seite neue Energie tanken. Durch die erforderliche Konzentration beim Ausüben des Aikido haben die Alltagsgedanken keine Chance und man findet zu sich selbst. Aikido ist sehr vielschichtig - es ist eine japanische Kampfkunstart und ermöglicht so einen Einblick in eine andere Kultur mit anderen Etiketten. Je nach Graduierung (Ausübungsdauer) kann man immer wieder neue und interessante Zusammenhängen erkennen. Für mich ist die Art der Kontaktherstellung zum Partner/Gegner herausfordernd, wie man den Kontakt hält und die Kraft des Gegenübers zur Kontrolle der Situation nutzt. Wenn man Angriffe nicht abblockt, kann man sich die Energie des Angreifers zunutze machen. Dies gilt auch für den Umgang mit Problemen im täglichen Leben. Durch Aikido lernt man besser mit Problemen umzugehen, sie zu lösen, anstatt sich Ihnen entgegenzustellen. Aikido eignet sich für jede Altersklasse und kann bis ins hohe Alter ausgeübt werden.

 

Bericht von Ole, Lina und Onno Oberg

 

 

Hallo, wir sind Ole, Lina und Onno Oberg.Wir wollten gerne eine Kampfkunst lernen, und haben uns mal so umgeschaut was es alles gibt. Da wir privat sehr viel mit Japan zu tun haben, lag es nah eine Japanische zu nehmen. Leider wird in vielen Studios und Vereinen mehr so "Draufhautechnik" unterrichtet. Deshalb gefällt es uns bei Ute sehr gut, wo auch der Geist des Aikido gelehrt wird.Wir sind jetzt seit April 2014 dabei und schon sehr gespannt darauf, was uns noch alles erwartet.

 

 

Bericht von Tim Rubbert

 

 

Mein Name ist Tim Rubbert, ich bin 18 Jahre alt und trainiere nun seit gut einem Jahr in der Aikido-Gruppe des TSV.Hier beim Training beginnen wir immer zuerst mit Aufwärm- und körperkräftigenden Übungen. Dabei vergesse ich den Alltag. Nach Roll- und Fallübungen folgt eine Einweisung von Ute, unser Trainerin, und wir üben die eigentlichen Techniken. Mit einem Übungspartner wiederhole ich dann Techniken wieder und wieder, wobei wir uns mit der Rolle des Angreifers abwechseln. Dieses Training bei entspannter Atmosphäre macht mir sehr viel Spaß und wir versuchen die Feinheiten der Technik weiter zu perfektionieren. Dabei gilt es sich zu konzentrieren und trotzdem den Kopf frei zu haben, damit man sich nicht steif sondern locker und flüssig bewegt, um dem anderen in der Rolle des Angreifers keinen Angriffspunkt für seine Kraft zu bieten. Mir gefällt auch, dass diese Bewegungsabläufe zu einer viel besseren Körperwahrnehmung und Körperbeherrschung führen.Bei Aikido hat mich von Anfang an die Technik fasziniert, mit welcher man die Kraft des Gegners aufnimmt und gegen ihn einsetzen kann, wobei körperliche Unterschiede eher nebensächlich sind. Beim Aikido geht es nicht um den Kampf selbst, es zielt vielmehr auf Harmonie und Ruhe ab. Diese Techniken sehen erst so spielerisch leicht aus. Jetzt weiß ich welche Komplexität dahinter steckt und wie viel Übung es bedarf. Das macht Aikido für mich jedoch umso interessanter.

 

 

 

Locker und flüssig zu bewegen von Andreas Timm

 

 

Darf ich mich erst einmal vorstellen, ich heiße Andreas Timm bin 25 Jahre alt und trainiere jetzt seit etwas mehr als einem Jahr in der Aikido Gruppe des TSV und in paar Wochen soll ich meine erste Prüfung für den 5. Kyu machen.Und nun sitze ich hier und denke wieder zurück an die ersten Trainingsstunde. Die Techniken, die vorgeführt wurden sahen alles so leicht und fast spielerisch aus aber irgendwie schienen sie zu funktionieren. So, ich war an der Reihe, hhmmm... ja.. wie war das noch gleich??? Ok ein Schritt vor, dann muss ich die Hüfte drehen, dann hmm dann war da noch was mit den Händen. So ich habe die Technik doch jetzt genauso wie die anderen gemacht, aber irgendwie funktioniert das nicht so richtig?? Inzwischen weiß ich das man für diese Techniken, die so locker und leicht aussehen, sehr viel üben muss bis man die ganzen kleinen Feinheiten der einzelnen Bewegungen und der Schritte herausgefunden hat. Aber irgendwann wenn das wissen da ist kann man sich damit sehr gut verteidigen. Aber das macht diese Sportart so interessant, wie schwer es sein kann, sich in Perfektion locker und flüssig zu bewegen.